Exkursion – Orte der deutschen Demokratiegeschichte IV: Das Reichsgerichtsgebäude in Leipzig
Das Reichsgericht in Leipzig war der oberste Gerichtshof des Deutschen Reichs. Viele wichtige Verfahren wurden hier entschieden, etwa die „Leipziger Prozesse“ zur Aufarbeitung deutscher Kriegsverbrechen im Ersten Weltkrieg (1921–1927), der Rechtsstreit „Preußen contra Reich“ nach dem sogenannten „Preußenschlag“ oder der „Reichstagsbrandprozess“ in der Frühphase der nationalsozialistischen Diktatur 1933. Heute beherbergt das 1895 fertiggestellte Reichsgerichtsgebäude das Bundesverwaltungsgericht.
Dieses Gebäude ist das erste Ziel dieser Studienfahrt. Im Rahmen einer Führung unternehmen wir einen Streifzug durch über 125 Jahre deutscher Rechtsgeschichte. Dabei werden die Geschichte und Architektur des Gebäudes vermittelt und Einblicke in die heutige Arbeitsweise des Gerichts gegeben.
Nach einer individuell gestaltbaren Mittagspause besuchen wir am Nachmittag das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig. Dort können Sie entweder die Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Diktatur und Demokratie nach 1945“ oder die aktuelle Sonderausstellung zum Schöpfer der DDR-Comics „Mosaik“, Hannes Hegen, besichtigen.
Tagesexkursion mit dem Zug ab Altenburg.
Die Studienfahrt wird vom Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert.
| Kursnummer | BH1010 |
| Beginn | Sa., 09.05.2026, um 08:30 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort |
Exkursion |
| Kursleitung |
Dr. Michael Hein
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| Entgelt | 19,90 € ; keine Ermäßigung möglich |
Kurstermine 1
| Nummer | Datum | Ort |
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| 1 | Samstag • 09.05.2026 • 08:30 - 17:00 Uhr | Exkursion |