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Atommüll – eine gesellschaftliche Herausforderung für die Demokratie

Über Jahrzehnte hinweg wurde in Deutschland Strom in Atomkraftwerken (AKW) erzeugt. Ein Lager, in dem der dabei entstandene hochradioaktive Müll für eine Million Jahre möglichst sicher von der Bevölkerung und der Umwelt abgeschottet werden kann, existiert jedoch bis heute nicht. Die Suche nach einem Standort für dieses so genannte „tiefengeologische Endlager“ nimmt nur langsam Fahrt auf – und ist von Verzögerungen geprägt.

Mögliche Standortregionen wurden zwar entlang geologischer Kriterien auf etwa ein Viertel der Fläche Deutschlands begrenzt. Wie aber sieht es mit der sozialen Akzeptanz im Umgang mit dem Atommüll aus? Schon der AKW-Bau führte einst zu erheblichen gesellschaftlichen Konflikten. Wird nun das Prinzip „Nicht in meinem Hinterhof!“ die Standortsuche und den Bau eines Langzeitlagers begleiten? Ohne eine anspruchsvolle Beteiligung und Mitsprache der Gesellschaft wird die Suche nach dem möglichst sicheren Einschluss des Atommülls jedenfalls kaum gelingen. In seinem Vortrag zeichnet der Berliner Politikwissenschaftler Achim Brunnengräber den Prozess der Endlagersuche nach und erörtert dabei die Herausforderungen, die dieser Prozess für die Demokratie in Deutschland mit sich bringt.

Der Vortrag wird gefördert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Bitte beachten Sie auch die anderen Vorträge in unserer Akademie in der Aula.

Kurstermine 1

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Montag  •  20.04.2026  •  18:00 - 19:30 Uhr VHS ABG, Aula
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