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AZ10015 Vergessenes Extremwetter. Historische Naturkatastrophen im mitteldeutschen Raum

Als sich im Juli 2021 unmittelbar nach der Flut in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Betroffene und politisch Verantwortliche zu Wort meldeten, hieß es vielfach, dass sich niemand so etwas habe vorstellen können, dass das Wasser noch nie so hoch gestanden habe, und dass es noch nie so plötzlich gekommen sei. Solche Aussagen haben eine lange historische Tradition. Sie gleichen zum Teil bis in den Wortlaut hinein dem, was im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit von Chronisten nach entsprechenden Ereignissen niedergeschrieben wurde. Lediglich der Hinweis auf "Gottes Zorn" wird heute in der Regel weggelassen oder durch ein "Zurückschlagen der Natur" ersetzt.

Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es kaum eine ausgeprägte Erinnerung an meteorologische Katastrophen vor dem Elbehochwasser 2002. Dabei hat die Region eine bis ins Mittelalter nachvollziehbare "Katastrophengeschichte" vorzuweisen, aus der wir auch angesichts des menschengemachten Klimawandels lernen können. Dieser Geschichte geht der Leipziger Historiker Martin Bauch in seinem Vortrag nach. Seine zentrale Botschaft ist dabei weder apokalyptisch und lähmend, rechtfertigt es aber auch nicht, die Hände in den Schoß zu legen.

Der Vortrag wird gefördert aus Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport.

Bitte beachten Sie auch die anderen Vorträge in unserer Akademie in der Aula.

Kursort

VHS ABG-Aula

Hospitalplatz 6
04600 Altenburg


Termine

Datum
1. Termin am 04.07.2022
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ort: Hospitalplatz 6, VHS ABG, Hospitalplatz 6, Aula